Altersbedingte Makuladegeneration

Die Makuladegeneration ist die häufigste Ursache für eine Erblindung in der westlichen Welt.

Es handelt sich um eine allmähliche Schädigung der Netzhautmitte (Makula), deren Grundlage ein nicht funktionierendes System der Entsorgung von Abfallstoffen der Sehzellen ist. Die Erkrankung tritt meistens im höheren Lebensalter auf, sodass man hier von einer altersbezogenen Makuladegeneration (AMD) spricht. Es gibt zwei große Gruppen der Makuladegeneration: die feuchte (exsudative) Makuladegeneration und die trockene (nicht exsudative) Makuladegeneration. Beiden gemeinsam ist, dass der Verlauf allmählich einsetzt, die Erkrankung zeitlebens verläuft und somit eine “Heilung” nicht möglich ist.

Dr. Fröhlich

Die “trockene” Form kann in die “feuchte” übergehen. Dabei bilden sich unter der Netzhaut und/oder dem Pigmentepithel Flüssigkeiten und Gefäßmembranen, die zur Blutung neigen.

Die aktuell eingetretene Verschlechterung des Befundes und der Sehschärfe muss zunächst genauestens untersucht und lokalisiert werden. Hierzu werden eine Angiographie der Netzhautgefäße und eine computergesteuerte Netzhautvermessung (OCT) angefertigt.